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Malaga - eine unterschätzte Perle Südspaniens

Die Geschichte der Stadt ist sehr eindrucksvoll und geht bis in das 8. Jahrhundert zurück. Die aufgrund von Seefahrten angekommene Phöniziern besiedelten die Südküste und gründeten die heutige Stadt. Das Besondere an dieser Stadt ist internationale Flair und damit verbundene rege Treiben. Die heutige Großstadt hat es geschafft trotz Moderne den einstigen Charme bis heute zu bewahren. Ungefähr eine halbe Millionen Menschen lassen diese einstige Siedlung zur zweitgrößten Stadt von Südspanien werden. Eine Kathedrale und sich in der Innenstadt befindende Bischofsresidenz sowie das Geburtshaus des Künstlers Pablo Picasso sind nur wenige der sehenswerten historischen Gebäude. Ein botanischer Garten bietet Einblicke in die wunderschöne Welt der Pflanzen. Die Innenstadt ist gut erhalten und beherbergt unzählige Cafés und Restaurants die zum Erholen und Probieren einladen.

Private Weinkeller werden in Andalusien als Bodegas bezeichnet und bieten nicht nur Einblicke in die Herstellung von Wein, sondern auch die Möglichkeit zu verkosten. Die Gastfreundlichkeit dieses Landes macht es üblich, zu jedem bestellten Getränk eine kleine Leckerei unabhängig ob warm oder kalt anzubieten. Sogenannte Tapas-Bars bieten sich für größeren Hunger an und ermöglichen das probieren landestypischer Gerichte. Trockener bis halb trockener Wein, Bier, Hiervas oder Malagen für jeden Geschmack können zu den ausgewählten Gerichten passende Getränke bestellt werden. Das kulturelle Angebot hält verschiedene Theatervorstellungen, Shows und Flamencoaufführungen bereit. Der landestypische Tanz Flamenco wird von einnehmender Gitarrenmusik begleitet und drückt die Lebensfreude der spanischen Einwohner aus. Eine Aufführung dieser Tänze wird in aller Regel auf Festlichkeiten oder aus Holz bestehenden Bühnen vorgenommen.